Politische Kraft im Dienst der Demokratie

Ortsverein


Das Mitgliedsbuch von Fritz Wohlfromm

Auf eine über 100jährige Geschichte kann die SPD in Münnerstadt zurück blicken. Das genaue Gründungsdatum des Ortsvereins lässt sich heute nicht mehr feststellen. Nach 1933 wurden die Akten und Unterlagen vermutlich vernichtet, und auch für die erste Zeit nach Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es kaum Dokumente. Dass es im Jahr 1906 einen SPD-Ortsverein gab, belegt das Parteibuch des 1888 geborenen Dachdeckers Fritz Wohlfromm aus dem Jahr 1945. Es enthält den Eintrag, dass er bereits ab 1906 der SPD angehörte. Sein Sohn Helmuth Wohlfromm (80) hat das Parteibuch aufgehoben. Klaus-Dieter Guhling verfasste eine Chronik, die 1996 in zwei Ausgaben des „Mürschter Kurier“, dem Informationsblatt des Ortsvereins abgedruckt war. Diese Chronik können Sie hier unverändert nachlesen:

Wenn wir den spärlichen Nachrichten trauen dürfen, die über die sozialdemokratische Bewegung in Münnerstadt vom Anfang des Jahrhunderts auf uns gekommen sind, so wurde 1905, also vor nunmehr 90 Jahren, ein erstes Mal in unserem Städtchen ein SPD-Ortsverein gegründet. Das Lebenslicht der damaligen Gruppe scheint jedoch noch wenig Bestand gehabt zu haben, denn der Geschäftsbericht der SPD Nordbayerns für 1908/09 weiß im Gegensatz zu Maßbach, Poppenlauer und Nüdlingen von keiner Münnerstädter Sektion der Partei. Ein Schreiben an den Magistrat der Stadt vom 21. April 1910 - aufbewahrt im Staatsarchiv Würzburg (Bestand Landratsamt Bad Kissingen Nr. 937) - teilt erneut die Gründung einer örtlichen Sektion der Partei unter Führung von Fritz Ernst mit. Und während für 1911 20 Mitglieder belegt sind, weist eine Parteistatistik für das Jahr 1913 0 Mitglieder für Münnerstadt aus. 1922 waren 42, 1925 35 Genossen als Mitglieder registriert, davon zwei als Stadträte. 1933 schließlich fiel auch der Münnerstädter Ortsverein dem Parteienverbot der Nazis zum Opfer.

Rote Wölfe im Schafspelz

In einem Zeitungsbericht vom Dezember 1911 lesen wir mit Blickrichtung auf die SPD: „Die roten Wölfe in Schafspelzen verirrten sich an den stillen Weihnachtstagen in die Rhönberge. Der Versuch, das Evangelium der Verhetzung auszubreiten, ist jedoch kläglich gescheitert, überall fanden sie verschlossene Türen, keiner der Wirte stellte ihnen ein Lokal zur Verfügung.“ Solche Sätze spiegeln ein Klima der politischen Häme und des Hasses, das von Seiten der damaligen christlichen Zentrumspartei eifrig geschürt wurde, die dann bei Hitlers Machtergreifung so kläglich versagte. In solchem Umfeld mag das Grüppchen der Münnerstädter SPDler in der Zeit vor dem Dritten Reich so mit sich selbst und der Verteidigung ihrer Position beschäftigt gewesen sein, dass für eine politische Außenwirkung kaum Zeit und Energie blieb. Unter diesen Voraussetzungen muss es als große Ausnahme angesehen werden, dass es in den 20er Jahren gelang, in Reichenbach einen SPD-Ortsverein zu gründen, der 1922 und 1925 mit 20 Mitgliedern ein hoffnungsvolles Eigenleben führte.

Interne Probleme

Wie sich die Münnerstädter SPD nach dem Krieg bis zum Beginn der 70er Jahre darstellte, darüber ist im Bewusstsein der Mitglieder unserer heutigen Generation kaum etwas zu finden. Überlieferte Briefwechsel zeigen, dass der Ortsverein wiederum mit internen Problemen befasst war und dass mit ein bis zwei Stadtratsmandaten kein nennenswerter politischer Einfluss erzielt werden konnte. Die mit christlichen Etiketten der katholischen Landbevölkerung eingeredete einzig seligmachende politische Gewalt der CSU konnte an die Verteufelung der SPD in der Vorkriegszeit durch die Zentrumspartei unmittelbar anknüpfen und daraus politische Macht gewinnen, von Kanzeln herab gefördert und unterstützt. Erst mit der Wende der politischen Großwetterlage durch SPD-geführte Bundesregierungen ab 1969 unter den Kanzlern Brandt und Schmidt begann auch bei uns auf dem Lande langsam ein Umdenkungsprozess einzusetzen gegenüber den Sozialdemokraten, die man nun nicht mehr ganz so leicht als Kommunisten abstempeln und abtun konnte. Dass aber noch im Kommunalwahlkampf 1978 eine Ordensschwester ihre persönliche Ablehnung der SPD mit dem lapidaren Hinweis auf ihren schwarzen Habit begründete, zeigt nur allzu deutlich, wie die CSU aus ihrem christlichen Namen bis in unsere Zeit Kapital schlägt, obgleich sie mit ihren politischen Taten wie z.B. einer rigoros hartherzigen Asylpolitik oder den egoistischen Amigo-Machenschaften führender Partei-Vertreter immer wieder das Gegenteil beweist.

1972 ein Neuanfang

Das Jahr 1972, das Jahr der bayerischen kommunalen Gebietsreform in der Freiwilligkeitsphase, brachte für die Münnerstädter SPD einen wichtigen Einschnitt und einen Neuanfang, ausgelöst durch Aktivitäten und Mitgliederzuwachs im Vorfeld der Kommunalwahlen im Frühjahr und der Bundestagswahlen im Herbst. Zwar konnten in dem um zehn Stadtteile erweiterten Münnerstadt bei der unter diesen Umständen erstmaligen Kommunalwahl nur zwei von zwanzig Mandaten für die SPD errungen werden, aber der Ortsverein hatte mit Rainer Kirch seit 1972 einen ersten Vorsitzenden gewonnen, der durch seine engagierte und kompetente politische Tätigkeit dafür sorgte, dass erstmalig vor Ort SPD-Positionen in lokalen, landes- und bundespolitischen Belangen wieder und wieder bei Versammlungen, in Leserbriefen und Presseerklärungen artikuliert und vernehmlich gemacht wurden. Der Ortsverein konnte allein 1972 den Beitritt von sieben Neumitgliedern verzeichnen. Von nun an gab es nicht bloß Einzelkämpfer, die unter SPD firmierten, sondern es entstand in den folgenden Jahren um Rainer Kirch eine Gruppe engagierter Streiter, denen es darum ging, politisch Flagge zu zeigen und der Übermacht der CSU die sozialdemokratische Politik entgegenzustellen, um den Bürgern vor Ort eine Diskussion politischer Alternativen zu ermöglichen und um den Alleinanspruch der CSU auf Macht immer wieder kritisch zu hinterfragen im Interesse demokratischer Grundwerte. Versammlungen wurden abgehalten, Flugblätter gefertigt und verteilt, 1976 schließlich der "Mürschter Kurier" als Nachrichtenorgan des SPD-Ortsvereins aus der Taufe gehoben, um der Bevölkerung fortan sozialdemokratische Positionen zu vermitteln.

Vier Mandate im Stadtrat

Weiteren Auftrieb brachten die Aktivitäten im Zusammenhang mit der Kommunalwahl 1978. Eifrig wurde damals an einem Schwerpunktprogramm für die kommunale Arbeit der folgenden Stadtratsperiode gearbeitet. Viele der damals formulierten Denkanstöße und Forderungen zu Fremdenverkehr, Kultur und Freizeit, zu Jugendarbeit, Sport und Verhältnis von Kernstadt und Stadtteilen sind in die Stadtratsarbeit eingegangen. Schließlich führte der verstärkte Einsatz der Kandidatenmannschaft auch in den Stadtteilen zu einer Verdoppelung der Mandate, so dass vier SPDler als eigenständige politische Kraft in den Stadtrat einziehen konnten: Eugen Schmitt, Karl Scharf, Rainer Kirch und Klaus-Dieter Guhling. Damals entstand in Zusammenarbeit zwischen Ortsverein, dessen Vorsitz nun von Rainer Kirch auf Gerd Müller übergegangen war, und der Fraktion beispielsweise eine Dokumentation der Spielplätze im Stadtbereich, deren Mängelliste zahlreiche Defizite ins Bewusstsein der Öffentlichkeit brachte und zu deren Behebung wesentlich beitrug.

Gespräche mit den Bürgern

Durch kommunalpolitische Abende und politische Frühschoppen auch in den Stadtteilen suchte man das Gespräch mit den Bürgern über aktuelle Themen. Oft war dabei auch der damalige Landtagsabgeordnete Volker von Truchsess mit Themen der Landes- und Bundespolitik zu Gast. 1980 gelang es, am Kirchplatz eine eigene kleine Geschäftsstelle zu installieren, die dem Ortsverein bis auf den heutigen Tag als Ort für Besprechungen, Vorstandssitzungen, Ideenschmiede, Ideenschmiede, Treffpunkt, Materialdepot und Vereinsarchiv dient. Zur Eröffnung war der Vorsitzende des damaligen Bezirks Franken, MdB Bruno Friedrich, erschienen. Zur Profilierung des Ortsvereins innerhalb der Partei trug neben der politischen Lebendigkeit vor allem auch die Tatsache bei, dass unser Ortsvorsitzender Gerd Müller seit 1979 auch den Kreisvorsitz übernommen hatte und hier durch seinen unermüdlich engagierten Einsatz auf Kreisebene ein wichtiges Wort mitzureden hatte. Für die Kommunalwahl 1984 gelang es dann ein erstes Mal, mit Klaus-Dieter Guhling auch einen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen zu schicken. Das Wahlergebnis brachte zwar eine klare Bestätigung des amtierenden CSU-Bürgermeisters bereits im ersten Durchgang, aber die kritische Auseinandersetzung mit dem Amtsinhaber führte doch mit zu einer differenzierten und politisch sensibleren Betrachtungsweise innerhalb der Bevölkerung, die zu akzeptieren sich anschickte, dass "schwarz" nicht automatisch gut, und "rot" nicht deswegen schon schlecht ist. 1984 wurden wiederum vier SPDler in den Stadtrat gewählt, obgleich das einstige Zugpferd Karl Scharf im Jahr davor unser SPD-Lager verlassen hatte: Guhling, Gerd Müller. Eugen Schmitt, unser SPD-Vormann in Großwenkheim und dortiger Ortsreferent, und schließlich Karl-Peter Will. Die Fraktionsführung hatte zunächst Guhling inne, ab 1989 dann Gerd Müller, der den Vorsitz im Ortsverein ab 1984 wieder an Rainer Kirch abgegeben hatte. Auch auf Kreisebene erbrachte die Kommunalwahl 1984 einen ansehnlichen Erfolg, zogen doch mit Gerd Müller. Helmuth Wohlfromm und Klaus-Dieter Guhling gleich drei Münnerstädter SPD-Kandidaten in den Kreistag ein.

Viele Anträge

Die Aktivitäten der Legislaturperiode 1984-90 lassen sich in einer ansehnlichen Liste von Anträgen dokumentieren, unter anderem zu Umweltthemen, zu Tempo 30, zum Ferienprogramm der Stadt, das inzwischen zu einer festen Einrichtung geworden ist, zur Altstadtsatzung, Verkehrsplanung und Erschließung neuer Trinkwassergründe. Auf Initiative, Planung und durch Organisation von Karl-Peter Will wird alljährlich seit 1985 eine Fahrrad-Rallye in Verbindung mit dem SPD-Sommerfest durchgeführt. Ebenso gehört zu den festen alljährlichen Veranstaltungen seit Anfang der 80er Jahre der politische Aschermittwoch mit Heringsessen und einer kämpferischen Rede. Wie auf allen Parteiebenen, so formierten sich auch in unserem Ortsverein die Frauen und traten verstärkt mit Veranstaltungen an die Öffentlichkeit. Hier war es vor allem Christine Müller mit ihren Mitstreiterinnen, die durch zahlreiche Aktivitäten ganz gezielt die Stimme der Frauen in den Chor politischer Meinungsbildung vor Ort einbrachte. Der Quotierungsbeschluss der Bundespartei von 1988 wurde in der Münnerstädter SPD jedenfalls sogleich mit Leben erfüllt. Eine Plakatausstellung 1989 zum Thema „70Jahre Frauenwahlrecht“ bildete gleichsam einen sichtbaren Auftakt zu einer Entwicklung hin zu tatsächlicher Gleichstellung der Frauen im politischen Leben. Eine erste Umsetzung dieser Zielvorstellung erfolgte beim Revirement des SPD-Ortsvorstands im April 1989, als Michael Nowottny den langjährigen ersten Vorsitzenden Rainer Kirch ablöste, Christine Müller nun aber zur 2. Vorsitzenden gewählt wurde, ein Amt, das übrigens schon einmal in den 20er Jahren in Münnerstadt von einer Frau, Anna Schaller, wahrgenommen worden war. Von 1991 bis 1993 lag dann sogar der erste Vorsitz des Ortsvereins in den Händen einer Frau: Gabi Seifried hatte sich zur Verfügung gestellt. Christine Müller aber gelang 1990 der Einzug in den unterfränkischen Bezirkstag, ein Mandat, das sie auch 1994 erfolgreich verteidigen konnte. Die letzte Kommunalwahl im Jahre 1990 hatte in Münnerstadt zu einem spektakulären Ergebnis geführt, denn es hatten nur wenige Stimmen gefehlt, und unser Bürgermeisterkandidat Gerd Müller hätte den amtierenden CSU-Bürgermeister geschlagen. Der Wähler machte hier einer allzu selbstsicher agierenden CSU in heilsamer Weise klar, dass politische Mandate keine Pfründen einer Partei mit Ewigkeitscharakter sind, die man sich lediglich alle paar Jahre einmal formell bestätigen lässt. Der Bürger hat hier wie anderwärts im Landkreis ein Probestück seiner Mündigkeit abgegeben und die sieggewohnte Christen-Union das Zittern gelehrt, gewiss nicht zu seinem eigenen Schaden. Auch CSU-Kandidaten müssen heute den Wähler durch Leistung und Qualität überzeugen; das bloße CSU-Schild genügt vielerorts nicht mehr.

SPD mit klaren Positionen

Die SPD-Stadtratsfraktion mit ihren vier Mitgliedern erwies sich auch in der Periode 1990-96 als eine kommunalpolitische Kraft mit klaren Positionen zu vielen Fragen und Problemen, die den Bürgern in Abendveranstaltungen unter dem Rahmenthema „Kommunalpolitik aktuell“ immer wieder verdeutlicht wurden. Unverblümt und kritisch wurde das Verhalten der Mehrheitsfraktion und einer bisweilen selbstherrlichen Verwaltung beleuchtet und offengelegt. Dass eine Aufsichtsbeschwerde gegen den amtierenden Bürgermeister dazu führt, dass wir in der Sache zwar Recht bekommen, dass dieser Vorgang ansonsten aber folgenlos bleibt, macht nur zu deutlich, wie bis heute alle politischen Schlüsselpositionen immer noch bei einer Partei versammelt sind, wo eine CSU-Krähe der anderen CSU-Krähe natürlich keinen Schaden zufügt.

Das soeben eingeläutete Jahr 1996 gibt den Bürgern mit der Kommunalwahl am 10. März erneut die Gelegenheit, mehr Demokratie zu wagen und sich weiter von der Gängelung durch eine übermächtige Partei zu lösen. Der SPD Ortsverein bietet den Wählern dazu eine Liste von 20 Stadtratskandidatinnen und -kandidaten, bei der erstmalig in der Geschichte die Plätze zur Hälfte von Frauen und Männern besetzt sind. Der SPD-Ortsverein bietet wiederum einen Bürgermeisterkandidaten mit Hartmut Hessel, einem langjährigen Mitglied unserer Partei, der 1993 den Ortsvorsitz übernommen und sich vorher in wichtigen anderen Parteiämtern bewährt hat, der sich aber über Parteigrenzen hinaus in Jahrzehnten im Leben unserer Stadt wie kaum ein anderer verdient gemacht hat. Der SPD-Ortsverein stellt für den Kreistag sieben Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl und darüber hinaus aus seinen Reihen als Landratskandidaten Gerd Müller, der sich durch seinen langjährigen Kreisvorsitz und Vorsitz der SPD-Kreistagsfraktion für diesen Wahlgang in hervorragender Weise qualifiziert hat.

Mit all diesen Kandidaturen bieten wir unseren Mitbürgern auf allen Ebenen personelle und politische Alternativen für eine Wahl in gut demokratischem Sinne. Das in der Vergangenheit Geleistete ist uns Verpflichtung und Ansporn, als örtliche SPD allen Bürgern auch in der Zukunft zur Verfügung zu stehen und gegen eine allzu einseitige Verteilung politischer Macht anzukämpfen. Nur durch einen Wechsel an der Macht kann der Bürger in der Demokratie Machtmissbrauch und Beziehungsfilz verhindern.

90er-Feier mit Rudolf Scharping

Hier endet der geschichtliche Abriss von Klaus-Dieter Guhling aus dem Jahr 1996. Auch danach waren die Sozialdemokraten in Münnerstadt stets am Ball. Ihr 90jähriges Bestehen feierten sie 1997 mit einem großen Fest, bei dem der seinerzeitige Fraktionsvorsitzende der SPD im Bundestag, Rudolf Scharping, die Festrede hielt.
Seitdem hatte der Ortsverein drei Vorsitzende: Hartmut Hessel von Mitte1994 bis Mitte 2002 und wieder von Januar 2007 bis Oktober 2008. Dazwischen stand Michael Novotny fünf Jahre an der Spitze des Ortsvereins. Seit Oktober 2008 ist Willi Michel Vorsitzender des Ortsvereins.

1996 bis 2002 gehörten Hartmut Hessel, Gerhard Müller, Eugen Schmitt und Karl-Peter Will dem Stadtrat an. 2002 bis 2008 waren es Hartmut Hessel, Gerhard Müller (bis 2004), Eugen Schmitt (von 2005 bis 2008), Karl-Peter Will. Seit der Wahl im März 2008 sind Britta Bildhauer und Karl-Peter Will für die SPD im Stadtrat. Gaby Seifried ist Ortssprecherin in Wermerichshausen. Im Kreistag waren von 1996 bis 2008 die Münnerstädter SPD-Mitglieder Gerhard Müller, Christine Müller und Hartmut Hessel. Dem Bezirkstag gehört Christine Müller seit 1990 an. Sie kandidiert bei den Wahl im September 2008 nicht mehr.

Zahlreiche Initiativen

Selbstverständlich ist der Ortsverein auch in den letzten Jahren mit Aktionen, Initiativen und Versammlunge an die Öffentlichkeit getreten. Hier seien nur die Sommerfeste mit Radrundfahrt am Anger (bis 2003), die Initiative für die Errichtung eines Skater- und Streetballfeldes (1999/ 2000) oder die Aktion zur Sicherung des Geländes der alten Waffenfabrik (2007) genannt. Mit einer eigenen Homepage ist die Mürschter SPD seit 2007 im Internet präsent.